Die Meeriwiese
Meeris aus Ostfriesland

Abgabebedingungen

 

Meerschweinchen, egal ob Jungtiere oder erwachsene Tiere,  sind sehr bewegungsaktiv und wollen immer mal wieder durch das Gehege rennen, flitzen und popcornen. Dazu benötigen sie ein großes Gehege. Wählen Sie daher im Zoogeschäft den allergrößten Käfig den es gibt, fragen Sie nach Kaninchenkäfigen! Diese haben mindestens eine Grundfläche von 150x75 cm. Mit ein wenig Geschick lässt sich auch ein Gehege schnell selbst bauen. Eine zweite Ebene vergrößert die Grundfläche und bietet den Schweinchen einen richtigen Lebensraum, der anregend und abwechslungsreich gestaltet werden kann. Nicht jedes Tier nutzt eine solche zweite Ebene!
Eine Böckchengruppe benötigt ein grösseres Gehege, damit sich die Böcke auch mal aus dem Weg gehen können. Die handelsüblichen Meerschweinchenkäfige von 120x 60 cm sind für 2 Meerschweinchen ohne weiteren täglichen Auslauf zu klein! So ein kleiner Käfig muss auch viel öfter gemistet und frisch gemacht werden als ein etwas größerer. Hier reicht einmal pro Woche nicht aus! In einer zu selten gewechselten Käfigeinstreu fühlen sich Parasiten wie Milben, Haarlinge & Co so richtig wohl und die Tiere erkranken.1 Mal im Monat bietet sich eine gründliche Reinigung mit heißem Wasser und Essig an. Desinfektionsmittel wie Bactazol oder Sagrotan brauchen eigentlich nur im Krankheitsfall eingesetzt zu werden.  

 

Es sollte für jedes Schweinchen, sonst gibt es Streit, mindestens ein Holzhäuschen mit 2 Eingängen im Gehege vorhanden sein oder ein offener Unterstand, unter dem die ganze Gruppe Platz findet. Die Häuschen für Meerschweinchen sind oftmals viel zu klein. Greifen Sie daher zu den größeren Häuschen für Kaninchen. Weitere wichtige Einrichtungsgegenstände sind die Wassertränke, z.B. ein Wassernapf oder eine Nippelflasche und die Heuraufe. Im Handel angebotene Heuraufen, aus Metall oder Kunststoff, die einfach am Käfig angebracht werden sind meistens viel zu klein und bei manchen bestehen sogar Verletzungsgefahren. Miniraufen aus Holz sind ebenfalls zu klein und können leicht umfallen.

 

Das Hauptfutter für Meerschweinchen ist Heu, Heu, Heu - täglich frisches Heu - grün, würzig duftendes Heu - bester Qualität - in ausreichender Menge und zur ständigen Verfügung. Genau wie täglich frisches Wasser. Außerdem gesundes, saftiges Wiesengras, Wildpflanzen und (Un)Kräuter sowie Gemüse und ein wenig Obst - bitte nie direkt aus dem Kühlschrank, das Futter sollte immer Zimmertemperatur haben!  Gerade in den Wintermonaten können zusätzlich getrocknete Kräuter gefüttert werden. Was nicht gefüttert werden sollte sind jegliche Snacks und Drops und Knabberstangen aus dem Supermarkt und Zoogeschäft - alles ungesunde Dickmacher. Ein ausgewogen ernährtes Meerschweinchen braucht weder einen Salzleckstein noch einen Mineralleckstein im Käfig, auch keine Vitaminzusätze! Fertigfutter für Meerschweinchen, auch Trockenfutter, Kraftfutter genannt, ist bei einer ausgewogenen Ernährung ebenfalls nicht notwendig. (nur bei Liebhabertieren! Zuchttiere brauchen mehr Energie weswegen diese zusätzliches Trockenfutter ggf. benötigen)

Meerschweinchen müssen zum Tierarzt gebracht werden, wenn es ihnen nicht gut geht! Auch wenn Meerschweinchenbesitzer oft belächelt werden - auch diese "Kleintiere" haben ein Recht auf tierärztliche Behandlung! Selbst wenn die anfallenden Tierarztkosten recht hoch werden können und den meist geringen Kaufpreis eines Meerschweinchens weit übersteigen - lassen Sie Ihren Lieblingen helfen! Viele Krankheiten sind leicht und schnell heilbar, wenn man frühzeitig einen Tierarzt aufsucht. Meerschweinchen leiden meist still und leise. Dies ist in der freien Natur überlebenswichtig. Beobachten Sie täglich ihre Schweinchen. So werden sie schnell merken, wenn es ihren Lieblingen nicht gut geht. In vielen Tierarztpraxen wird auch die Möglichkeit der Ratenzahlungen angeboten, wenden Sie sich vertrauensvoll an ihren Tierarzt. Fehlt für den Tierarzt das nötige Geld oder die Einsicht sollte man sich keine Tiere, auch keine Meerschweinchen anschaffen! Sind die Schweinchen nun da und man befindet sich selbst in einer "Notsituation" wenden Sie sich bitte an Ihren Züchter oder an die örtlichen Notstationen bzw. Tierheime, die sich Ihrer Tiere annehmen. Dort werden die Tiere liebevoll versorgt und an verantwortungsvolle Menschen vermittelt. Setzen Sie keine Tiere aus. Es gibt keine Rechtfertigungsgründe!





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